Tipps für Trips
Herbstaktionen im FreilichtmuseumBis zum Saisonende am 7. November 2010 stehen im Freilichtmuseum Beuren noch eine ganze Reihe von Aktionen und Vorführungen auf dem Programm. Zu den Höhepunkten gehören die Sonderschau „Kartoffelvielfalt“ vom 12. September bis 17. Oktober, das Thema „Essen, was man retten will – Alblinsen, Filderkraut und Schwarzer Brei“ am 26. September und das „Moschtfescht-Aktionswochenende“ zum Erhalt der Streuobstwiesen am 9. und 10. Oktober. Am 17. Oktober geht es um Linsen mit Spätzle, und am 23. und 24. Oktober präsentieren Künstlerinnen textile Kunst. Speziell an Kinder richten sich die Mitmachaktionen „Drachen bauen“ am 30. Oktober, das Basteln von Nisthilfen am 3. November und ein Rübegeister-Nachmittag am 6. November. Gesamtprogramm und Einzelheiten unter
www.freilichtmuseum-beuren.de.
Kuscheln mit Gorillas„Für Kinder ist nur das Beste gut genug“ – das war der Leitspruch der Firmengründerin Margarete Steiff für die von ihr gefertigten Stofftiere, Diesem hohen Anspruch wird auch das Steiff Museum in Giengen an der Brenz mit dem jüngst eröffneten Steiff Streichelzoo gerecht. Zwar sind die Tiger, Gorillas und andere exotische Tiere aus Stoff, dafür dürfen die kleinen Besucher mit ihnen kuscheln oder sogar auf ihnen reiten. Sogar Elefanten, Kamele und Esel haben den Weg ins Steiff Museum gefunden. Inmitten einer orientalischen Palastkulisse freuen sie sich auf die Streicheleinheiten ihrer neuen Spielkameraden und warten darauf, von Kindern liebevoll gezähmt zu werden. (Bis Oktober tägl. 9.30 bis 19 Uhr, ab November 10-18 Uhr.
www.steiff.de).
Woldemar Winkler in AlbstadtNoch bis 19. September 2010 zeigt die Galerie Albstadt unter dem Titel „Kostenlose Wunder“ Bilder von Woldemar Winkler (1902-2004), einem der bedeutendsten Vertreter des Surrealismus in Deutschland. Geprägt von den Künstlern der Brücke und der Dresdner Sezession, entwickelte Winkler aus dieser Auseinandersetzung einen ganz eigenen, persönlichen Stil. Ironisch, spielerisch und verstörend zugleich erforscht er in seiner Arbeit die andere Seite der menschlichen Existenz. Mit der Verwendung aufgefundener Materialien entwickelte er eine Bildsprache, in deren Mittelpunkt der Zufall, der Traum, das Magische und das Unbewusste stand. (Di - Fr 11-13 + 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr,
www.galerie-albstadt.de.)
Gustav Klimts BeethovenfriesUnter dem Motto „Sehnsucht nach Glück“ schuf der Maler Gustav Klimt (1862-1918) im Jahr 1902 einen 35 Meter langen Fries als Gesamtkunstwerk für die Beethoven-Ausstellung der Wiener Sezession. Dieses anfangs heftig umstrittene Werk gilt heute als Ikone des Wiener Jugendstils. Bis zum 26. September 2010 ist der monumentale Beethovenfries in der Stadthalle Balingen zu sehen. Er erzählt in einem faszinierenden Geflecht aus Fabeln, Figuren und Formen vom Leiden der Menschen und vom Sieg der Künste und der Liebe (tägl. 10-19 Uhr,
www.stadthalle.balingen.de).